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Zurück ins Cockpit? Schumachers mögliches Comeback erhitzt die Gemüter © imago

Die Kritik am möglichen Comeback Schumachers wird lauter. Marc Surer malt Schreckensszenarien, Lauda macht ein Platzproblem aus.

München - Die kritischen Stimmen gegen ein mögliches Comeback des früheren Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher in der kommenden Saison werden lauter.

"Wenn er schon beim Fahren ein Problem hat - was passiert dann erst bei einem Unfall?", sagte der Ex-Rennfahrer und Sky-Experte Marc Surer der "Sport Bild": "Du Kannst nicht den Rest deines Lebens im Rollstuhl sitzen, nur weil du noch einmal Ferrari fahren wolltest."

Surer kann bei Schumachers Plänen nur den Kopf schütteln, falls sie wirklich stimmen sollten.

"Was soll er da noch beweisen?"

"Ein Comeback mit 41? Was soll er denn da noch beweisen", meint der Schweizer.

Ähnlich kritisch geht Lauda mit dem Rekord-Weltmeister um, auch wenn er nun davon ausgeht, dass Schumacher als Rennfahrer nicht mehr zurückkehren wird. "Das sind Glücksgedanken, die nicht eintreten werden", sagt der dreimalige Weltmeister.

Außerdem habe Ferrari kurzfristig zu viele Fahrer. Lauda: "Von Fernando Alonso wird geredet, Kimi Räikkönen hat einen Vertrag und Felipe Massa auch. Wo soll Michael dann noch fahren?"

Drittes Auto in der Diskussion

Die Spekulationen hatte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali in Gang gesetzt.

Der Italiener hatte den Einsatz eines dritten Autos 2010 vorgeschlagen und gleich eine weitere Idee für einen Fahrer mitgeliefert:

"Wenn mit seinem Nacken alles in Ordnung ist, warum sollen wir Schumacher dann nicht wieder in einem unserer Autos sehen?"

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