Der Italiener glaubt, die Schuldigen für sein Ende als F1-Pilot ausgemacht zu haben. Bei Ferrari will er aber bleiben.

München - Luca Badoer hat die Schuldigen für sein Ende als Formel-1-Pilot bei Ferrari ausgemacht.

"Die Medien haben bei der Entscheidung eine fundamentale Rolle gespielt. Die da schreiben, wissen gar nicht, welches Unheil sie anrichten", sagte der Italiener der "Sonntags-Gazzetta".

Badoer war nach dem schweren Unfall von Stammpilot Felipe Massa und dem geplatzten Comeback von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher für zwei Rennen ins Ferrari-Cockpit gerückt. (Badoer kämpft um sein Cockpit)

"Ich habe meinen Traum wahr gemacht"

Dort hatte er aber jeweils als Letzter enttäuscht und einige Kritik einstecken müssen. In den ausstehenden WM-Läufen wird er durch Giancarlo Fisichella ersetzt.

Verbittert zurückziehen will sich Badoer dennoch nicht. "Ich habe meinen Traum wahr gemacht. Ich werde meinen Kindern erzählen können, dass ich zwei Rennen für Ferrari gefahren bin, Maranello hatte Vertrauen in mich."

Und weiter: "Ich trauere nur einem nach - dass ich es im dritten Grand Prix besser gemacht hätte", sagte der 38-Jährige.

Es habe vorher keine Absprache gegeben, wie viele Einsätze er bekomme.

Badoer will bei Ferrari bleiben

"Ich dachte, ich hätte Zeit, um mich zu verbessern", sagte Badoer, wie vor seiner Beförderung mittlerweile wieder Testfahrer für Ferrari.

Bei der Scuderia wolle er aber bleiben: "Mit dem Rennen fahren bin ich fertig, aber meine Beziehung zu Ferrari geht weiter."

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