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Felipe Massa fuhr im Alter von neun Jahren sein erstes Kartrennen © getty

Der Rekordweltmeister verpasst beim Goldpokal den Sieg hauchdünn. Massa bereitet sich auf ein traditionsreiches Kartrennen vor.

München - Michael Schumacher und Felipe Massa sind zu den Wurzeln des Rennsports zurückgekehrt.

Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister fuhr beim Goldpokal des Deutschen Motorsport Verbands auf die Plätze zwei und drei.

Sein ehemaliger Ferrari-Teamkollege Massa gab erstmals nach seinem schweren Unfall Ende Juli beim Großen Preis von Ungarn wieder Gas.

Für seinen Einsatz bei einem traditionellen Kart-Rennen am 29. November in Florianopolis mit Schumacher als Gegner fuhr der 28-Jährige einige Trainingsrunden auf einem Kurs in Sao Paulo, um sich wieder an Renngeschwindigkeiten zu gewöhnen.

Erste Versuche am Simulator

"Er ist sechs Runden gefahren und hat sich anschließend normal gefühlt", bestätigte sein Freund und Stock-Car-Pilot Thiago Camilo.

Massa war im roten Ferrari-Rennoverall auf die Piste gegangen, musste die Trainingsfahrt aber wegen aufkommenden Regens vorzeitig abbrechen.

Der Brasilianer steckt bereits voll im Fitnesstraining. In Kürze will sich der WM-Zweite des Vorjahres bei Ferrari in Italien an den Fahr-Simulator setzen.

Domenicali widerspricht

Am Wochenende tauchten in Brasilien gar Gerüchte auf, dass Massa sein Comeback in der "Königsklasse" beim Saisonfinale am 1. November in Abu Dhabi plane.

Dem widersprach jedoch Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali: "Ich weiß, dass Felipe unbedingt fahren möchte, doch wir sollten nichts überstürzen."

Zudem müsste Massa noch den rigorosen Medizincheck beim Automobil-Weltverband FIA bestehen.

Schumi wieder auf dem Podium

Schumacher war vergangenes Wochenende beim Kartrennen in Wackersdorf gestartet. Im ersten Rennen musste sich der Rekordweltmeister knapp Daniel Fuchs geschlagen geben.

Im zweiten Rennen führte der Kerpener lange, doch nach einer Kollision kam er am Ende nur auf Rang drei.

23 Jahre nach seinem Sieg beim Goldpokal gelang ihm damit wieder der Sprung aufs Podium. "Ein gutes Comeback", freute sich auch Schumacher über seinen Auftritt.

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