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Fernando Alonso spricht vor dem Japan-GP über seinen Wechsel zu Ferrari © getty

"Endlich Alonso!" In Italien wird Fernando Alonso nach seinem Wechsel zu Ferrari gefeiert wie ein Heilsbringer. Pressestimmen.

München - Der spektakuläre Wechsel von Fernando Alonso zur Scuderia Ferrari elektrisiert die internationale Presse - vor allem aber natürlich die Journalisten in Italien.

Dort sieht man den Spanier als Schumachers legitimen Erben 150451(Bilder seiner Karriere). In seiner Heimat freut man sich ebenfalls für den Weltmeister der Jahre 2005 und 2006. "Alonso betritt den Ferrari-Olymp", schreibt die dortige Zeitung "Sport".

Sport1.de dokumentiert vor dem Großen Preis von Japan (So., ab 7 Uhr LIVE) die Pressestimmen:

Italien

Tuttosport: "Alonso endlich! Der beste Pilot der Gegenwart ist jetzt bei Ferrari. Er ist schnell wie Räikkönen, Massa und Hamilton, doch auf den Sieg konzentrierter, schlauer und erfahrener, da er schon zwei WM-Titel hat. Schumacher war bei weitem der beste Pilot der letzten Jahrzehnte, doch Alonso gehört zu denen, die ihn besiegt haben. Er hat Schumacher 2006 den Titel entrissen hat, und auch diese Niederlage bewog den Deutschen, seine Karriere zu beenden. Jetzt wendet Ferrari endgültig das Blatt. Die Nach-Schumacher-Phase ist zu Ende, Räikkönen kehrt zu McLaren zurück. Alonso wird zwar kein neuer Schumacher sein, doch Ferrari kann ihm helfen, viel zu gewinnen."

Gazzetta dello Sport: "Alonso in rot mit einem dreijährigen Vertrag. Alonso ist äußerst genau wie Lauda, aggressiv wie Schumacher, loyal mit den Rivalen, er lächelt wie Massa, mit dem er immer auf italienisch diskutiert. Zwischen den beiden gab es in der Vergangenheit auf der Piste öfter Streit. Diese Rivalität wird beiden gut tun, wenn sie innerhalb logischer Schranken bleibt. Das Ziel ist für beide der WM-Titel 2010."

Corriere dello Sport: "Nach den Jahren, in denen Schumacher der Herr und das Symbol Ferraris war, hat der Rennstall versucht, eine normale Mannschaft aufzubauen, die sich konstant erneuert und von keinem Piloten komplett abhängig ist. Maranello ist allerdings in diesem Versuch gescheitert. Die Scuderia hat jetzt Sehnsucht nach der charismatischen Persönlichkeit eines starken Mannes, nach einem zuverlässigen Meister. Alonso ist in der Lage, die Kontrolle des Teams zu übernehmen, wie es die Mannschaft verlangt."

La Repubblica: "Bei Ferrari beginnt die Ära Alonso, endlich Licht in einem schwarzen Jahr. Alonsos Wechsel zur Scuderia ist ein Feuerwerk, das vor allem das Herz und die Phantasie der Fans beflügelt, die von einer Saison enttäuscht sind, in der einfach nichts funktioniert hat."

La Stampa: "Der Mann in Rot. Mit Alonso wechselt Ferrari seine Haut. Erstmals in der modernen Epoche setzt Maranello auf zwei südländische Piloten, Alonso und Massa, die stark, temperamentvoll, extrovertiert und schwierig zu meistern sind. Alonso ist eine Persönlichkeit, er gefällt den Zuschauern und den Sponsoren."

Spanien

Marca: "Für Alonso und Ferrari geht ihr Traum in Erfüllung. Es war am Ende nur noch ein offenes Geheimnis."

AS: "Fernando ist nun der große Protagonist."

El Mundo Deportivo: "Alonso Rosso! Endlich verkündet Ferrari die Verpflichtung."

Sport: "Alonsos Traum geht in Erfüllung. Fernando betritt den Ferrari-Olymp."

El Pais: "Schumachers Nachfolger!"

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