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Wird Ralf Schumacher (l.), hier bei der Merce- des-Präsentation, bald selbst wieder aktiv? © getty

Die Anzeichen für eine Wiederkehr Ralf Schmachers in die Formel 1 verdichten sich. Die Rahmenbedingungen stimmen.

München - Nach Rekordweltmeister Michael Schumacher steht jetzt offenbar auch dessen jüngerer Bruder Ralf vor einer Rückkehr in die Formel 1.

Falls das spanische Campos-Team seinen geplanten Einstieg in die Königsklasse nicht wie geplant finanzieren kann, könnte nach einem Bericht der Fachzeitung "Motorsport aktuell" der Stefan-Rennstall des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic einspringen.

Dieser hat den Nachlass von Formel-1-Aussteiger Toyota übernommen.

Laut der "Sport Bild" hat Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone, der auch am Einstieg von USF1 zweifelt, gute Kontakte zu Stefanovic und macht sich für Ralf Schumacher als Fahrer stark 199159(DIASHOW: Die Tests in Valencia).

"Ich glaube nicht an die Teilnahme von USF1 und Campos. Stattdessen habe ich gute Kontakte zu Stefan GP und versuche, diesem Team einen Startplatz zu besorgen", sagte Ecclestone: "Ralf Schumacher wäre für sie der optimale Pilot. Er hat Erfahrung, er kennt das Team."

Kein Vertrag für 2010

Der 34 Jahre alte Kerpener fuhr bis Ende 2007 in der Formel 1 für Toyota, bevor er als Mercedes-Werksfahrer in die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft wechselte.

Dort hat er allerdings noch keinen Vertrag für 2010 unterschrieben. Und zur Formel 1 meinte er, sie "ein Thema, wenn die Rahmenbedingungen stimmen".

Zurück in der Königsklasse ist bislang nur Ralf Schumachers Luxus-Wohnmobil, das er seinem Bruder Michael für die Testfahrten in Valencia geliehen hat.

Kolles vor Rückkehr

Laut "Motorsport aktuell" hat Stefanovic bislang aber einen Kontakt zu Schumacher nicht bestätigt.

Der Serbe, der unter anderem in der Rüstungs- und Weltraumindustrie tätig ist, erklärte lediglich, dass Colin Kolles für sein Team arbeiten könnte.

Der Zahnarzt aus Rosenheim, der zurzeit unter anderem Audi-Teams in der DTM und bei Langstreckenrennen einsetzt, hatte in der Formel 1 zuletzt als Teamchef bei Force India gearbeitet.

Nakajima an Schumachers Seite?

Stefanovic hatte zuletzt mitgeteilt, mit Toyota eine Übereinkunft über technische Unterstützung getroffen zu haben und die Absicht, in die Formel 1 einzusteigen, deutlich formuliert.

Nach diesem Abkommen besteht die Option, die Autos von Toyota zu übernehmen und vom Kölner Werk der Japaner aus zu operieren.

Neben Schumacher ist als Fahrer der japanische Toyota-Schützling Kazuki Nakajima im Gespräch, der 2009 noch Teamkollege von Nico Rosberg bei Williams war.

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