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Für Fernando Alonso ist es die erste Saison bei der Scuderia Ferrari © getty

Ferraris Spanier hält große Stücke auf den Deutschen. In dieser Saison hat Alonso auch noch Schumacher auf der Rechnung.

Monte Carlo - Ferrari-Pilot Fernando Alonso hält viel von Sebastian Vettel und hat viel Lob für den jungen Deutschen parat.

"Vettel ist sehr talentiert, wurde letztes Jahr Vizeweltmeister und zwar nicht, weil er Glück hatte, sondern weil er ein Superfahrer ist", sagte Alonso am Rande des Großen Preises von Monaco in einem Interview mit der "Welt am Sonntag".

"Dieses Jahr ist er einer der Top-Favoriten. Er ist jung und hat eine große Zukunft. Früher oder später wird er Weltmeister sein."

Aber auch Rekordweltmeister Michael Schumacher hat Alonso im Rennen um den WM-Titel in der Formel 1 noch auf der Rechnung (DATENCENTER: Der Monaco-GP).

Schumi wird sich steigern

"Schumachers Start war ein bisschen schwierig und sein Auto war nicht optimal für seinen Fahrstil. Ab Barcelona scheint das jetzt anders zu laufen", erklärte der Spanier weiter.

"Michael beginnt sich zu steigern, gewöhnt sich mehr und mehr an die aktuellen Autos. Deshalb wird er in der zweiten Hälfte der WM sehr stark sein."

Alonso will noch sechs WM-Titel

Nach Meinung des zweimaligen Weltmeisters ist es noch viel zu früh in der Saison, um bereits jemanden abzuschreiben.

"Mit ein paar kleinen Veränderungen am Auto kann man seine Position sehr schnell und effektiv verbessern. Ich bin davon überzeugt, dass Mercedes alles dafür tun wird, um Michael Schumacher die Möglichkeit zu geben, sein Ausnahmekönnen unter Beweis zu stellen", sagte Alonso, der bei Ferrari in Schumachers Fußstapfen treten will.

Der Respekt vor dem siebenmaligen Champion ist auch bei Alonso noch groß. "Ich habe immer noch fünf WM-Titel zu gewinnen, um seine Erfolge zu egalisieren, und sechs, um ihn zu überholen", sagte er: "Genau das ist mit der Hilfe von Ferrari auch meine Absicht."

Extrem hoher Konkurrenzdruck

Der Spanier fühlt sich zudem auch pudelwohl im italienischen Team: "Ich habe noch nie ein Auto gefahren, das in Bezug auf Straßenlage, Geschwindigkeit, Gesamtleistung und von der Art, wie es sich fahren lässt, so gut war." 237408(DIASHOW: Es war einmal ein Ferrari)

Dabei stört es Alonso kaum, dass bislang erst ein Saisonsieg für die Scuderia heraussprang.

Es sei klar, dass der Ferrari nicht auf allen Strecken das beste Auto sein kann, doch "der Konkurrenzdruck ist dieses Jahr extrem hoch. Ein oder zwei Zehntel schneller oder langsamer zu fahren, kann den Unterschied zwischen Platz drei oder sieben in der Startaufstellung ausmachen und damit im Rennen über Sieg und Niederlage entscheiden."

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