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Sebastian Vettel (l.) hat bislang 7, Lewis Hamilton 13 GP-Siege verbucht © getty

Lewis Hamilton erlebt die schwierigste Saison seiner Karriere. Besonders Sebastian Vettel hat er im Titelrennen auf der Rechnung.

Spa - Lewis Hamilton sieht die aktuelle Saison als die schwierigste seiner bisherigen Karriere, weil er gleich gegen vier starke Konkurrenten um den WM-Titel kämpft.

Eine besonders hohe Meinung hat er von Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel.

"Fahrerisch ist er ein Übertalent. Dazu hat er im Moment das schnellste Auto", sagte der McLaren-Pilot im Gespräch mit der "Welt am Sonntag".

Die aktuelle Situation sei eine komplett andere Herausforderung als 2008, als er als bislang jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte seinen Titel geholt hatte.

"Diese Saison ist die schwierigste, die ich bisher erlebt habe. Es gibt außer mir vier Fahrer, die Weltmeister werden können, und jeder von uns muss bei den verbleibenden Rennen ein perfektes technisches Paket zur Verfügung haben", sagte Hamilton.

WM-Titel setzt Energien frei

Vettel, dessen Teamkollege Mark Webber, sein eigener McLaren-Partner Jenson Button und sein Ex-Kollege Fernando Alonso würden alle auf einem sehr hohen Niveau fahren.

"Fernando und Jenson verfügen als Weltmeister dazu noch über große Erfahrung. Ich kann das gut beurteilen: Man wird ruhiger, abgeklärter. Man weiß, wie man mental reagiert, und kann sich, weil man die Situation bestens kennt, auf das Wesentliche konzentrieren", sagte Hamilton: "Das setzt Energien für die wichtigen Aufgaben frei und schafft eine Art innere Ruhe."

Harmonie im Duell mit Button

Das teaminterne Weltmeister-Duell mit Button ist für ihn kein Problem, eher sogar ein Vorteil.

"Ich bin froh, dass ich mit Jenson einen starken Teamkollegen habe. Das hilft dem Team, so gut vorbereitet wie möglich an den Start zu gehen. Das ist für mich eine neue Erfahrung, die auch Jenson zugute kommt", sagte er: "Wir harmonieren wirklich perfekt."

Hamilton erklärte: "Das mag daran liegen, dass wir beide dieselbe Sprache sprechen und uns sehr gut verstehen. Wir haben beide schon einmal einen WM-Titel gewonnen. Und wir haben beide nichts Böses in uns."

"Mit anderen Worten: Die Lage bei McLaren ist trotz aller Konkurrenz entspannt", so der 25-Jährige.

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