vergrößernverkleinern
Sebastian Vettel wechselte vor der Saison 2009 von Toro Rosso zu Red Bull © getty

Der Red-Bull-Pilot glaubt, aus dem Spa-Crash gelernt zu haben - und dass die 31 Punkte Rückstand "schnell aufgeholt" seien.

Hamburg - Sebastian Vettel hat trotz seiner selbst verschuldeten Rückschläge den Traum vom Gewinn der Weltmeisterschaft noch lange nicht aufgegeben.

"Ich weiß, wie gut wir sind. Und ich will dieses Jahr den Titel holen. Jemand, der die meisten Poles geholt hat, muss und darf so denken", sagte der 23-Jährige in einem Interview mit der "Auto Bild Motorsport".

"In den ersten 13 Rennen lief nicht alles glatt", hielt Vettel fest: "Trotzdem habe ich nur 31 Punkte Rückstand. Die sind - davon ausgehend, dass wir unseren Speed beibehalten - schnell aufgeholt."

In dem Gespräch zeigte sich Sebastian Vettel vor allem einsichtig. "In Ungarn habe ich in der Safety-Car-Phase geschlafen und einen Fehler gemacht. Und in Spa, als ich das Auto beim Überholversuch an Jenson Button verloren habe, auch. Da bin ich offen und ehrlich genug, das zuzugeben", so Vettel (270438DIASHOW: Vettels schwarze Serie).

"Fehler machen aus dir einen besseren Fahrer"

Er sei nicht stolz darauf, könne es aber nicht mehr ändern und glaube, dass so etwas nie wieder passieren werde.

"Am Ende machen die Fehler aus dir einen besseren Fahrer", so Vettel, der in der WM-Wertung mit 151 Punkten Dritter ist (DATENCENTER: Der WM-Stand).

Dass er aus seinen sieben Poles in der laufenden Saison zu wenig gemacht hat, meint Vettel auch selbst: "Wir haben die Gründe analysiert - das ist das Wichtige daran."

Der Wert der Pole

Jeder einzelne Nichtsieg habe seine eigene Geschichte. Das mache die Sache zwar im Nachhinein nicht besser, "aber es hilft, es in der Zukunft besser zu machen. Das ist, was für mich zählt. Außerdem: Pole-Mann zu sein heißt vor allen Dingen eins: Du warst unter gleichen Bedingungen der schnellste Mann im Feld. Das ist doch am Ende die Basis, die du brauchst."

Dass er ein schlechter Verlierer ist, gibt Vettel offen zu: "Warum sollte ich da lügen. Wenn ich gut verlieren könnte, wäre ich falsch im Sport."

Aber er sagt auch: "Ich bin jemand, der Dinge abhaken kann und positiv nach vorne schaut, wenn er eine Nacht darüber geschlafen hat."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel