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Niki Lauda war 1975, 1977 und 1984 Weltmeister in der Formel 1 © getty

Niki Lauda ahnt eine noble Geste Sebastian Vettels in Abu Dhabi voraus. Vor Red Bull hat der dreimalige Champion höchsten Respekt.

Abu Dhabi - Für den dreimaligen Formel-1-Champion Niki Lauda würde Sebastian Vettel als möglicher Weltmeister-Macher für seinen Teamkollegen Mark Webber viel Lob erhalten.

Zwar sei am am Sonntag vieles denkbar, "auch ein Weltmeister Vettel", so Lauda.

"Aber meine Logik sagt mir, dass Sebastian seinem Red-Bull-Kollegen Webber in dem Moment die Chance geben wird, in dem er am Ende des Rennens zwar vorne liegt, aber dennoch keine Chance auf den Titel hat, weil Alonso auf Rang drei fährt. Dann wäre Vettel der Größte aller Zeiten", sagte der Österreicher in einem "RTL"-Interview.

"Es wäre Gentleman-like und eine Geste für das Team, das sich immer fair verhalten und seine Fahrer nicht mit einer Teamorder gegeneinander aufgebracht hat", erklärte Lauda vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi (Training, Fr., 10 Uhr im LIVE-TICKER und im TV auf SPORT1) .

"Wie bei einer Olympiade"

Dass sich Red Bull im Gegensatz zu Ferrari bislang kategorisch gegen eine - momentan noch verbotene - Stallorder ausgesprochen hat, "verdient meinen Respekt", meinte Lauda:

"Das Team von Red Bull führt sich wie bei einer Olympiade auf. Und das in einer Sportart, in der bis heute versucht wird, das Regelwerk so zu biegen, bis man gewinnen kann."

Was die "Bullen" in diesem Jahr gezeigt hätte, hätte es in der Formel 1 noch nie gegeben, sagte Lauda: "Zum einen, weil sich ein privates Team hinstellt und allen 'Top Teams' um die Ohren fährt und dann die Konstrukteursweltmeisterschaft gewinnt. Zum anderen, weil Dietrich Mateschitz klar sagt, bei mir gewinnt der bessere Fahrer, und ich nehme keinen Einfluss."

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