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Sebastian Vettel kommt derzeit aus dem Feiern nicht heraus © getty

Der Weltmeister setzt seine Feier-Tour fort. Erst rockt er die Berliner Fanmeile, dann startet er beim Race of Champions.

Heppenheim - Auf seinem Bauernhof in der Schweiz darf er jetzt wohl doch ein Schwimmbad bauen, auf der Berliner Fanmeile mit seiner "Randy Mandy" eine weitere Vollgas-Party feiern.

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel eilt von Erfolg zu Erfolg und fliegt dabei weiter munter kreuz und quer durch Europa.

Am Montag war er noch als Talentsucher für BMW in Spanien, am Dienstagabend verfolgte er persönlich die für ihn positiv verlaufene Gemeindeversammlung in Kemmental.

Am Samstag jettet der 23-Jährige dann vor dem Race of Champions noch schnell für ein paar Stunden von Düsseldorf nach Berlin, wo die Straße des 17. Juni zum "Vettel-Boulevard" wird.

Auf den Spuren des DFB-Teams

"Wenn ich Weltmeister werde, möchte ich mit meiner Randy Mandy auf der größten Fanmeile Deutschlands fahren", hatte sich Vettel gewünscht, und sein Red-Bull-Team erfüllt ihm nun diesen Traum.

Von 12.00 bis 14.00 Uhr wandelt er in seinem Formel-1-Boliden mit Vollgas auf den Spuren der Fußball-Nationalelf und dürfte vor dem Brandenburger Tor sicher mächtig die Reifen qualmen lassen.

"Wir werden Berlin rocken", verspricht Vettel, der Ähnliches schon einmal am 18. Juli beim "Home Run" in seiner Heimatstadt Heppenheim veranstaltet hatte. 315339(DIASHOW: Vettel-Empfang in Heppenheim)

Smudo ebenfalls am Start

Der Eintritt für die Fans ist frei, damit möglichst viele mitfeiern können, heißt es von Red Bull.

Gemeinsam mit Vettel werden auch der rennfahrende Sänger Smudo von den Fantastischen Vier und Motorrad-Stuntpilot Chris Pfeiffer Gas geben.

[kaltura id="0_ywkuwolq" class="full_size" title="Sebastian Vettel im Interview"]

Duell mit Schumi und Prost

Wenige Stunden später kämpft Vettel dann schon in Düsseldorf beim Race of Champions gemeinsam mit seinem Freund Michael Schumacher im Nationen-Cup, den die beiden deutschen Formel-1-Weltmeister zum vierten Mal in Folge gewinnen wollen.

Am Sonntag steht in Düsseldorf, wo mit 600 Tonnen Teer ein Fußball-Stadion in eine Rennstrecke verwandelt wurde, die Einzelkonkurrenz auf dem Programm.

Vettels Gegner sind dabei neben Schumacher unter anderem Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb, der viermalige Formel-1-Weltmeister Alain Prost, Le-Mans-Rekordgewinner Tom Kristensen und der frühere Motorrad-Weltmeister Mick Doohan.

Eigenes Schwimmbad in der Schweiz

Beschaulicher ging es da am Dienstagabend in Kemmental im Kanton Thurgau zu.

In Vettels Beisein entschieden seine Nachbarn, dass der bekannteste Einwohner des Örtchens wie gewünscht sein Anwesen um einen 20 mal 6 Meter großen Schwimmbad und einen Tennisplatz erweitern darf.

Dafür wurde auf Vettels Grundstück eine 918 Quadratmeter große sogenannte "Sonderbauzone für Freizeitanlagen" ausgewiesen.

Im Gegenzug wurden laut dem Schweizer "Blick" 1500 Quadratmeter Bauland zurückgesetzt, von Vettels Grundstück wurden 232 Quadratmeter einer Landschafts-Schutzzone zugeschlagen.

Gerichtskampf geht weiter

Umweltschützer kämpfen schon seit einiger Zeit gegen Vettels Baupläne und wollen sich auch nach der Entscheidung der Gemeinde nicht geschlagen geben.

Wie der "Tages-Anzeiger in Zürich" berichtet, wollen sie vor eine höhere Instanz gehen.

"Wir ziehen die Beschwerde ans kantonale Baudepartement weiter", sagte Jost Rüegg vom WWF Thurgau, für den die Entscheidung der Gemeinde eine Niederlage für Natur und Rechtsgleichheit ist.

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