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Nico Hülkenberg bestritt in der Formel in der Saison 2010 19 Rennen für Williams © imago

Trotz seiner Degradierung zum Ersatzmann gibt sich Nico Hülkenberg bei Force India angriffslustig - und hat Heidfeld etwas voraus.

Valencia - Pole Position, arbeitslos und jetzt Ersatzmann: Nico Hülkenberg hat in drei Monaten Höhen und Tiefen in der Formel 1 erlebt.

Nach der Trennung von Williams will er sich jetzt bei Force India mit guten Leistungen im freien Training für eine Rückkehr in ein Stammcockpit empfehlen.

"Es tut sehr weh, und es ist kein Geheimnis, dass ich sehr enttäuscht bin. Aber ich hatte ja mehrere Wochen Zeit, darüber hinwegzukommen", sagt Hülkenberg bei den ersten Testfahrten der neuen Saison in Valencia.

Und ergänzt: "Ich versuche, das hinter mir zu lassen und positiv in die Zukunft zu gucken."

"Hulk" mit Jungfernfahrt in Valencia

Dabei durfte der 23-Jährige für sein neues Team sogar vor den Stammpiloten Adrian Sutil und Paul di Resta (Großbritannien) die ersten Testrunden drehen.

"Es war schon schön, nach zwei Monaten ohne Formel 1 wieder zu fahren", sagte Hülkenberg, der bei Williams trotz starker Leistungen in seiner Debüt-Saison mit der Pole Position in Sao Paulo als Höhepunkt Platz für den mit Sponsoren-Millionen ausgestatteten Venezolaner Pastor Maldonado machen musste.

Und weiter: "Es hat Spaß gemacht, war auch sehr produktiv."

Heidfeld zurück zu Mercedes?

2011 sind damit fünf Deutsche als Stammpiloten unterwegs: neben Weltmeister Sebastian Vettel bei Red Bull noch Michael Schumacher und Nico Rosberg bei Mercedes sowie Sutil und Timo Glock bei Virgin.

Neben Hülkenberg musste auch Nick Heidfeld bei Sauber gehen.

Er hat noch keinen Platz für die neue Saison gefunden und könnte eventuell wie vor Jahresfrist wieder als Ersatzfahrer bei Mercedes anheuern.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Hülkenberg: Kann mich weiter zeigen

Nach der Unterschrift unter einen mehrjährigen Vertrag bei Force India hat Hülkenberg dagegen seine neue Herausforderung angenommen.

"Ich bin immer noch in der Formel 1, werde immer freitags im freien Training fahren. Das ist das Gute daran, dass ich mich weiterhin zeigen kann", sagte Hülkenberg.

"Wir müssen jetzt das Beste daraus machen. Ich habe ein Jahr Zeit, die Leute bei Force India von mir zu überzeugen."

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