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Sebastian Vettel sieht Alonso und Hamilton als seine größten Konkurrenten an © getty

Der Weltmeister sieht Alonso und Hamilton als seine größten Konkurrenten an. Außerdem räumt er mit einigen Gerüchten auf.

München - Trotz der Absage des Grand Prix von Bahrain wirft die neue Formel-1-Saison bereits ihre Schatten voraus.

Sebastian Vettel hat sich in einem Interview mit der "Sport Bild" zu seinen größten Rivalen im Titelkampf geäußert.(EINWURF: Fernab jeder Moral)

Im Kampf um die Krone sieht der Red-Bull-Pilot Fernando Alonso und Lewis Hamilton als die gefährlichsten Konkurrenten an.

"Alonso sowieso, und Hamilton gehört ohne Frage zu den Top-Piloten", sagte der Weltmeister. (DATENCENTER: Rennkalender 2011)

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die News im TV auf SPORT1)

Schumi und Massa im Favoritenkreis

Aber Vettel hat noch weitere Fahrer auf der Rechnung. Etwas überraschend zählt er sogar Felipe Massa zu den Favoriten: "Auch wenn er nicht die beste Saison hatte. Man sollte ihn nicht unterschätzen. 2008 hatte er ein bärenstarkes Jahr, das ist noch nicht so lange her."

Das Gleiche gelte für Rekord-Weltmeister Michael Schumacher.

Vettel: "Auch Schumacher hatte ein nicht so gutes Jahr, hat nur auf die Mütze bekommen. Ich denke, beide haben das Fahren nicht verlernt und können wieder angreifen."

Starkes Mercedes-Duo

Die beiden Mercedes-Fahrer gehören für den 23-Jährigen ohnehin zu den stärksten Piloten im Feld.

"Schumachers Erfahrungsschatz ist zu groß, um ihn abzuschreiben. Nico Rosberg hat seine Stärke bewiesen", erklärte der Champion.

Auch Hamiltons Teamkollegen Jenson Button hat er noch lange nicht abgeschrieben: "Er hat andere Stärken, die liegen vielleicht mehr im Rennen. Das hat er am Anfang der letzten Saison unter Beweis gestellt. Er war lange in den Titelkampf integriert."

Webber wird "mitmischen"

Auch Teamkollege Mark Webber habe er weiterhin auf der Rechnung: "Wenn unser Auto gut genug ist, wird er auch wieder mitmischen."

Die Differenzen wegen des Crashs in der Türkei seien ausgeräumt, sagte Vettel.

Allerdings müsse "man nicht unbedingt auf der gleichen Wellenlänge liegen, um zu kooperieren".

"Ich stoße doch keine Omis"

Außerdem wehrte sich Vettel noch gegen den Vorwurf, sich im Supermarkt vorzudrängen.

"Ich stoße doch keine Omis um, die vor mir stehen", erklärte der Weltmeister: "Ich schaue vielmehr, ob jemand vor mir hundert Tüten auf das Band legt oder einer daneben nur zwei. Dann stelle ich mich natürlich hinter den. Aber vordrängen, nein. Das gehört sich als Deutscher nicht."

Immerhin musste Vettel eingestehen, dass es durchaus verlockend sei, die Situation ähnlich wie auf der Rennstrecke zu lösen: "Der Wettbewerbsgedanke ist grundsätzlich in mir drin. Du willst immer gewinnen."

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