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Fernando Alonso kehrte 2008 von McLaren zurück zu Renault © getty

Der Ex-Toro-Rosso-Chef verrät Details aus Verhandlungen mit dem Spanier. Vettel kann für ihn schon 2009 Weltmeister werden.

München - Das Gerücht kursiert schon länger, nun spricht es jemand offen aus: Gerhard Berger hat durchblicken lassen, dass Renault-Pilot Fernando Alonso 2010 für Ferrari an den Start gehen wird.

Berger habe 2008 intensiv mit Alonso über ein Engagement bei Toro Rosso verhandelt.

"Er war auch interessiert, gab aber klar zu verstehen, dass er 2009 nur als Übergangsjahr sieht, weil er für 2010 schon sicher was hätte. Das kann nur Ferrari sein", sagte Berger der "Sport Bild".

Schanghai-Sieger Sebastian Vettel zollte Berger ein dickes Lob: "Er ist erst 21 Jahre und weiter in diesem Alter als alles, was ich bisher erlebt habe. Er kann die WM gewinnen."

Mitleid für die Scuderia

Berger hat angesichts des Fehlstarts der Scuderia in die Saison 2009 momentan Mitleid mit seinem ehemaligen Arbeitgeber: "Ferrari kann einem leid tun."

Davon kann bei Vettel keine Rede sein - der Deutsche liegt nach seinem zweiten Formel-1-Sieg gut im WM-Rennen. "Sebastian ist nicht nur hochtalentiert, sondern auch noch intelligent und gebildet", begründet Berger den Erfolg.

Vergleich mit Senna

Vettel werde weiter Rennen gewinnen, wenn er das Material dazu habe, meint der Österreicher weiter: "Und das hat er definitiv mit dem Red Bull. Er kann die WM gewinnen." (DATENCENTER: Ergebnisse und WM-Stand)

Wie bei seinem ersten Sieg 2008 in Monza triumphierte der deutsche Hoffnungsträger in Schanghai am vergangenen Sonntag ebenfalls im Regen (NACHBERICHT: Der Regenkönig will Weltmeister werden) .

Berger vergleicht Vettel deshalb schon mit dem vielleicht besten Rennfahrer aller Zeiten: "Diese besondere Gabe war man nur von Ayrton Senna gewohnt."

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