Fernando Alonso hat sich für seinen Wutausbruch nach dem Europa-Grand-Prix entschuldigt.

Er habe nie beabsichtigt, Gerüchten Vorschub zu leisten, das Rennen in Spanien sei durch den Weltverband FIA manipuliert worden.

"Ich bin nun wesentlich ruhiger als unmittelbar nach dem Rennen", teilte der spanische Ferrari-Pilot in einer Kolumne auf der Webseite seines Rennstalls mit: "Dort habe ich emotional reagiert und Dinge gesagt, die falsch interpretiert werden können."

Alonso hatte sich nach dem Grand Prix über das Verhalten von McLaren-Konkurrent Lewis Hamilton während der Safety-Car-Phase nach dem Unfall von Red-Bull-Pilot Mark Webber geärgert.

Außerdem hatte er das nach seiner Meinung zu zögerliche Verhalten der FIA-Kommissare bei der Bestrafung Hamiltons scharf kritisiert. Hamilton habe sich seinen zweiten Platz erschlichen, während er durch die Beachtung der Regeln auf Platz acht zurückgefallen sei.

Vier Tage nach dem Rennen gab sich der WM-Anwärter deutlich versöhnlicher. "Ich weiß natürlich, dass die Stewards keinen leichten Job haben und schwierige Entscheidungen treffen müssen", erklärte Alonso.

Er habe auch keinen Fahrer im Speziellen angreifen wollen. "Es ist ein generelles Problem und wir sollten darüber vernünftig reden, damit solche Dinge künftig nicht mehr passieren."

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