Im Rennen ist Sebastian Vettel in dieser Saison meist weit vor Michael Schumacher, abseits der Strecke gibt der Red-Bull-Pilot dem Rekordweltmeister Rückendeckung.

"Michael ist zuletzt viel kritisiert worden, in Deutschland und auch in England. Aber ich denke, dass er einen sehr guten Job macht", sagte Vettel im Vorfeld des britischen Grand Prix in Silverstone über sein früheres Vorbild.

"Es ist nicht so einfach, drei Jahre zu pausieren und dann zurückzukommen. Wenn das jemand schaffen kann, dann er", glaubt Vettel und schiebt Schumachers Probleme der letzten Wochen eher dessen Auto zu, das im Moment offenbar nicht so konkurrenzfähig sei.

Dennoch: "Man kann spüren, dass man nicht gegen irgendjemanden fährt. Man merkt, dass dieser Kerl seine Position gut verteidigt, besser als die meisten anderen. Andere Aktionen im Rennen oder im Training zeigen, dass er immer noch etwas Spezielles ist", so Vettel.

Allerdings gibt der 23-Jährige auch zu, dass es für ihn von außen nicht ganz so einfach sei, die Situation bei Mercedes fair zu beurteilen und zu sagen, warum Schumacher und sein Auto vielleicht im Moment nicht optimal zusammenpassen.

Allerdings schreibt Vettel die Silberpfeile keinesfalls ab: "Sie werden zurückkommen und noch in der Lage sein, Rennen zu gewinnen."

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