Weltmeister Jenson Button hat die Verantwortung dafür übernommen, dass Michael Schumacher bei seinem Comeback bislang nicht so recht in Gang gekommen ist.

"Michael mag ein Auto, das direkt einlenkt", sagte Button im Gespräch mit "Sport Bild": "Aber der Mercedes untersteuert sehr stark. Das war immer so, weil ich es gerne so haben wollte."

Dennoch, so Button, hätten vor allem die deutschen Fans allen Grund, ihm dankbar zu sein: "Weil ich durch meinen Wechsel von Brawn zu McLaren Ende vergangenen Jahres Michael Schumachers Comeback ermöglicht habe."

Trotz der bislang eher mäßigen Ergebnisse von Schumacher und Mercedes warnt Button davor, den Rekord-Weltmeister voreilig abzuschreiben: "Man sollte nicht vor nächster Saison über ihn urteilen, wenn er mehr Einfluss auf die Entwicklung des Autos hatte."

Schumachers Comeback-Entscheidung sei "recht spät gefallen. Die grundlegende Charakteristik des aktuellen Mercedes stand schon lange vor seiner Unterschrift fest." Für Button ist es in jedem Fall "nur eine Frage der Zeit, bis er wieder um Siege kämpft. Den alten Michael sehen wir spätestens 2011 wieder."

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