Rekordweltmeister Michael Schumacher hat sich einen Tag nach seinem gefährlichen Manöver gegen Rubens Barrichello in Budepest bei seinem früheren Teamkollegen entschuldigt. "Ich wollte ihn logischerweise nicht gefährden mit meinem Manöver. Wenn er dieses Gefühl hatte, dann sorry, das war nicht meine Absicht", schrieb Schumacher auf seiner Homepage.

Der Mercedes-Pilot hatte Barrichello am Ende der Zielgeraden in Richtung Boxenmauer gedrängt, um sich gegen ein Überholmanöver des Brasilianers zu verteidigen. Barrichello war dennoch vorbeigekommen, hatte die Mauer aber nur um Zentimeter verfehlt. Barrichello hatte sich danach heftig über Schumacher beschwert. Die Rennkommissare sahen in der Aktion eine Behinderung und zogen Schumacher für das nächste Rennen am 29. August in Spa zehn Startplätze ab.

"Gestern, direkt nach dem Rennen war ich noch in der Hitze des Geschehens", erklärte Schumacher, der am Sonntag noch der Meinung war, er habe Barrichello genug Platz gelassen: "Aber nachdem ich die Szene gegen Rubens nochmals angeschaut habe, muss ich doch sagen, dass die Stewarts Recht haben mit ihrer Einschätzung: das Manöver gegen ihn war zu hart."

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