Der frühere Weltmeister Jacques Villeneuve würde bei der Zulassung eines 13. Teams für die Formel-1-Saison in der Anfangszeit auch hinterherfahren.

Sein gemeinsames Projekt mit dem früheren GP2-Team Durango aus Italien sieht der Kanadier langfristig. "Es ist in Ordnung, ein Hinterbänkler zu sein, solange man einen langfristigen Plan hat und die nötigen Finanzen im Rücken, um ein Projekt aufzubauen", sagte der 39-Jährige im Vorfeld eines Gaststarts bei einem unterklassigen NASCAR-Rennen am Wochenende in Montreal.

Wie schwierig eine Aufbauphase ist, hat Villeneuve einst bei BAR erlebt, wo er von Beginn an dabei war. Für ein Einjahresprojekt würde er sich dagegen nicht engagieren. Damit habe man nur Stress und bei einer schwachen Saison keine Grundlage, auf die man aufbauen könne, sagte der Kanadier, der 1997 Formel-1-Weltmeister war und zuletzt 2006 bei BMW-Sauber in der Königsklasse fuhr.

Mit einem Entscheid des Automobil-Weltverbandes FIA über den 13. Platz für die Formel-1-Saison 2011 rechnet Villeneuve noch bis Ende dieses Monats. Mit der Präsentation seines Projekts bei der FIA am 13. August in Genf zeigte er sich zufrieden. "So lange wir aber keine offizielle Antwort haben, wissen wir nicht, wie wir angekommen sind", sagte Villeneuve.

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