Rekordweltmeister Michael Schumacher hat seinen Freund Sebastian Vettel gegen die Kritik nach dem Unfall mit Jenson Button in Spa in Schutz genommen. "Der Junge will Weltmeister werden, dann attackiert man schon mal. Und dann passieren auch mal Fehler", sagte Schumacher im Vorfeld des Großen Preises von Italien in Monza.

Er sehe Vettels Situation "nicht so dramatisch", meinte Schumacher: "Für meine Begriffe kriegt er das schon noch geregelt."

Nach der Nullnummer von Spa hat Red-Bull-Pilot Vettel 31 Punkte Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes und 28 Punkte auf seinen Teamkollegen Mark Webber. Für einen Sieg gibt es in dieser Saison aber 25 Punkte, in den noch ausstehenden sechs Rennen sind also noch 150 Punkte zu vergeben.

Insgesamt seien die Fahrer der heutigen Generation aber schon viel gereifter als "vor 10, 20 oder 50 Jahren", meinte der siebenmalige Weltmeister Schumacher, weil sie schon viel besser vorbereitet in die Formel 1 kämen.

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