Williams-Routinier Rubens Barrichello hat sich nach dem Qualifying zum Großen Preis von Südkorea über eine Blockade durch Mercedes-Pilot Michael Schumacher im zweiten Qualifikations-Abschnitt beschwert.

"Er wollte es damit entschuldigen, dass sein Team ihm nicht Bescheid gesagt hätte", sagte der Brasilianer der "BBC" über seinen Intimfeind: "Aber man hat ja auch Rückspiegel und kann sich nicht immer auf sein Team verlassen." Es sei pures Glück gewesen, dass er es dennoch in Q3 schaffte.

Die Rennleitung beließ es bei einer Ermahnung für Schumacher. Auch sein Stallgefährte Nico Rosberg, der Ferrari-Star Fernando Alonso aufgehalten hatte, blieb straffrei.

"Ich möchte nicht persönlich werden", sagte Barrichello, Schumachers ehemaliger Teamkollege bei Ferrari, zwar, fügte aber an: "Wir hatten Probleme in der Vergangenheit, und wir haben immer noch Probleme in Situationen wie in Ungarn."

Beim GP in Budapest hatte sich Schumacher extrem hart gegen Barrichello verteidigt und dafür auch von neutraler Seite harsche Kritik geerntet.

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