Er hat Sebastian Vettel beim Grand Prix von Südkorea die WM-Führung und eine gute Ausgangsposition im Titelkampf gekostet, nun ist der Fehler am Motor des Red Bull offenbar gefunden.

Nicht der zunächst befürchtete Schaden am Ventiltrieb war schuld am Motorplatzer des Renault-Aggregats in Yeongam, vielmehr ist laut "Autobild Motorsport" ein Pleuel in Zylinder Nummer vier kollabiert.

Für Beruhigung wird diese Nachricht beim Formel-1-Rennstall aus Österreich jedoch kaum sorgen. Denn die Telemetrie zeigte in den Runden vor Vettels Aus keine ungewöhnlichen Ausschläge an.

Auch die gewöhnliche Laufleistung eines Renault-Motors von 2100 Kilometern hatte das schon bei den Rennen in Deutschland und Belgien genutzte Exemplar noch nicht erreicht. Stattdessen war schon nach 1600 Kilometern Schluss.

Da Vettel alle acht in dieser Saison zur Verfügung stehenden Motoren bereits eingesetzt hat, muss er auch in Brasilien und Abu Dhabi auf ein gebrauchtes Aggregat zurückgreifen.

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