Sebastian Vettel hat mögliche Schützenhilfe für seinen Teamkollegen Mark Webber im WM-Finale von Abu Dhabi angedeutet, setzt aber zuerst auf seine eigene Chance.

"Wenn es soweit kommt, wissen wir, dass wir für das Team fahren", sagte der Heppenheimer vom Red-Bull-Team am Donnerstag im Vorfeld des Rennens.

"Ich weiß, dass die Konstellation heftig diskutiert wird. Ohne Witz, darüber denke ich jetzt nicht nach", hatte der 23-Jährige zuvor noch in der "Bild" gesagt: "Mein erstes Ziel ist die Pole, mein zweites Ziel der Sieg. Und notfalls kann ich sehr schnell analysieren und dann auch schnell entscheiden. Aber meistens kommt doch eh alles anders als erwartet."

Vettel hat selbst noch Chancen auf den Titel, dafür dürfte Spitzenreiter Fernando Alonso im Ferrari bei einem Sieg des Deutschen aber maximal Fünfter werden.

Sollte Alonso auf Rang drei hinter Vettel und Webber liegen, würde ein freiwilliger Platztausch Vettels mit dem Australier Webber zum Champion machen.

Alonso liegt mit 246 Punkten acht Zähler vor Webber (238) und 15 vor Vettel (231).

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