Weltmeister Sebastian Vettel und sein Teamkollege Mark Webber haben sich nach ihren Querelen während der abgelaufenen Saison auf der Team-Party am Red-Bull-Sitz in Salzburg ausgesprochen.

"Das war wichtig und hat uns beiden gut getan", sagte Vettel auf einer Pressekonferenz des österreichischen Weltmeister-Rennstalls: "Es wäre Schwachsinn zu sagen, dass zwischen uns immer alles rosig war." Es habe Zeiten gegeben, da sei man ganz und gar nicht der gleichen Meinung gewesen: "Das ist aber normal. Wenn man sich auf dem gleichen Level bewegt, kriegt man sich eben mal in die Haare."

Webber versicherte, es habe sich bei den Unstimmigkeiten zwischen ihm und Vettel überwiegend um "Mikro-Schlachten" gehandelt, die von den Medien oft größer gefahren wurden, als sie tatsächlich waren.

"Die Situation hat das Team besser gemacht, auch wenn wir einige Punkte liegengelassen haben, weil die Rivalität manchmal zu groß war", sagte der Australier. Wichtig sei aber, "dass man sich am Ende die Hand schütteln kann".

Webber, immerhin bereits 34 Jahre alt und damit elf Jahre älter als Vettel, will 2011 unverdrossen wieder angreifen: "Natürlich wäre ich auch gerne Weltmeister geworden, aber trotzdem bin ich stolz auf die Saison. Jetzt drücke ich den Reset-Schalter, und dann beginnt alles von vorne."

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