Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel darf sich über den nächsten Sieg freuen - diesmal abseits der Rennstrecke.

Die Gemeinde Kemmental im Schweizer Kanton Thurgau entschied am Dienstagabend auf einer Gemeindeversammlung in Vettels Beisein, dass der 23-Jährige auf dem Grundstück seines Bauernhofes ein 20 mal 6 Meter großes Schwimmbad und einen Tennisplatz bauen darf.

Dafür wurde auf Vettels Grundstück eine 918 Quadratmeter große sogenannte "Sonderbauzone für Freizeitanlagen" ausgewiesen. Im Gegenzug wurden laut dem Schweizer "Blick" 1500 Quadratmeter Bauland zurückgesetzt, von Vettels Grundstück wurden 232 Quadratmeter einer Landschafts-Schutzzone zugeschlagen.

Umweltschützer kämpfen schon seit einiger Zeit gegen Vettels Baupläne und wollen sich auch nach der Entscheidung der Gemeinde nicht geschlagen geben. Wie der "Tages-Anzeiger" in Zürich berichtet, wollen die Umweltschützer vor eine höhere Instanz gehen. "Wir ziehen die Beschwerde ans kantonale Baudepartement weiter", sagte Jost Rüegg vom WWF Thurgau, für den die Entscheidung der Gemeinde eine Niederlage für Natur und Rechtsgleichheit ist.

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