"Weltmeistermacher" Witali Petrow gönnt dem neuen Formel-1-Champion Sebastian Vettel den Titel und bescheinigt dem geschlagenen Ferrari-Piloten Fernando Alonso eine schlechte Kinderstube.

"Ich weiß, dass er danach sicherlich völlig fertig war. Aber das waren schlechte Manieren. Ich war einfach schneller als er", sagte Petrow im Gespräch mit der "Bild" über Alonsos Vorwürfe nach dem Rennen in Abu Dhabi.

Weil er 39 Runden lang nicht am Renault des Russen vorbeigekommen war, hatte der letztlich achtplatzierte Alonso den greifbar nahen Titel noch an Vettel verloren.

"Niemand hat mir über Funk gesagt, dass ich Sebastian damit zum Weltmeister mache. Außerdem hätte Alonso ja auch noch Rosberg einkassieren müssen. Ich bin mein eigenes Rennen gegen Alonso gefahren", sagte Petrow, der nach dem Rennen auch von Alonso-Fans angegangen wurde.

"Auf meiner Facebook-Seite haben viele geschimpft, dass ich Alonso blockiert hätte. Das ist Quatsch. Ich habe nichts falsch gemacht. Sondern Ferrari hat einen Taktik-Fehler gemacht", erklärte der 26 Jahre alte Petrow, der spätestens durch die Gala-Vorstellung von Abu Dhabi seine Vertragsverlängerung bei Renault gesichert haben dürfte.

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