Robert Kubica ist als Gaststarter bei einer Rallye in Italien "schwer verletzt" worden, schwebt aber laut seinem Berater nicht mehr in Lebensgefahr. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend. Angeblich hat der Pole einen Bruch des Oberschenkelknochens und innere Verletzungen erlitten, zudem soll eine Hand völlig zertrümmert sein. In diesen Minuten entscheiden die Ärzte über eine Amputation. Das berichtet die italienische Nachrichtenagentur "Ansa". Für 14 Uhr ist ein ausführliches medizinisches Bulletin angekündigt.

Kubica hatte von seinem Arbeitgeber Renault erstmals die Erlaubnis zu einem Rallye-Start in einem Auto eines anderen Herstellers bekommen. Nach dem Unfall, bei dem er mit einem Skoda Fabia bei der Ronde di Andora von der Piste abkam und gegen die Mauer einer kleinen Kirche prallte, wurde der 27-Jährige sofort mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Santa Corona in Petra Ligure eingeliefert. Sein Beifahrer Jakub Gerber blieb unverletzt.

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