Robert Kubica liegt nach einer siebenstündigen Operation am Sonntag nach wie vor im künstlichen Koma.

Das teilte sein Arbeitgeber Renault am frühen Montagmorgen mit. Die OP, während der zwei Ärzteteams sich um die schweren Verletzungen am rechten Arm und Bein des Polen kümmerten, sei gut verlaufen. Kubica werde möglicherweise bereits im Laufe des Montags aus dem künstlichen Koma geholt.

"Es war ein sehr schwieriger Eingriff", sagte Professor Mario Igor Rossello, der Chefarzt der San-Paolo-Klinik in Savona: "Robert Kubicas Unterarm war an zwei Stellen aufgerissen, die Blutzirkulation unterbrochen, Knochen und Sehnen waren erheblich zerstört." Am Ende der OP sei die rechte Hand warm und durchblutet gewesen, das sei ein gutes Zeichen.

"Robert Kubica ist in einem stabilen, aber nach wie vor kritischen Zustand", sagte Rossello. Im Anschluss an die OP wurde Kubica in ein künstliches Koma versetzt. Ein weiteres ärztliches Bulletin ist für Montagvormittag angekündigt.

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