Robert Kubica wird sich nach seinem schweren Rallye-Unfall erst am kommenden Mittwoch einer dritten Operation unterziehen.

Nachdem der 26-jährige Pole am Freitag im Krankenhaus im italienischen Pietra Ligure neun Stunden erfolgreich an der rechten Schulter und am rechten Fuß operiert worden war, verschoben die Ärzte den ursprünglich für Montag vorgesehenen Eingriff am ebenfalls gebrochenen rechten Ellbogen um zwei Tage. Das berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Inzwischen setzt die Staatsanwaltschaft der Stadt Savona die Ermittlungen wegen des Unfalls fort. Sie vernahm Kubicas Beifahrer Jakub Berger, der die Sicherheitsstandards im Rallye-Sport kritisiert hatte.

Kubica war am Sonntag als Gaststarter schwer verunglückt. Auf der feuchten Piste hatte er die Kontrolle über das Auto verloren, war in die Leitplanken und anschließend gegen eine Kirchenmauer geprallt.

Ein Teil einer Leitplanke hatte sich bei dem Crash durch die Front des Fahrzeugs gebohrt und Kubica die schweren Verletzungen zugefügt, die ihn voraussichtlich für die komplette Formel-1-Saison außer Gefecht setzen. Berger war weitestgehend unverletzt geblieben.

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