Formel-1-Pilot Robert Kubica bleibt nach seinem schweren Rallye-Unfall bis Mittwoch auf der Intensivstation. Das gaben die behandelnden Ärzte im Krankenhaus im italienischen Pietra Ligure bekannt.

"Robert Kubicas Zustand ist gut. Er wird zwei weitere Tage auf der Intensivstation behandelt werden, um ihn vor der nächsten Operation noch einmal komplett durchzuchecken", hieß es in dem Statement.

Auf Anfrage widersprach Kubicas Berater Stephane Samson Gerüchten, wonach sich der Gesundheitszustand des Renault-Piloten verschlechtert habe. "Das ist vollkommen falsch", sagte Samson.

Edyta, die Freundin des Lotus-Renault-Rennfahrers, hatte dem privaten polnischen Fernsehsender TVN24 gesagt, Kubica gehe es "sowohl körperlich als auch psychisch? schlechter.

Der 26 Jahre alte Pole war am Freitag neun Stunden erfolgreich an der rechten Schulter und am rechten Fuß operiert worden. Für Mittwoch ist ein weiterer Eingriff am ebenfalls gebrochenen rechten Ellbogen geplant.

Kubica war am 6. Februar als Gaststarter bei einer Rallye schwer verunglückt. Auf der feuchten Piste hatte er die Kontrolle über das Auto verloren, war in die Leitplanken und anschließend gegen eine Kirchenmauer geprallt. Ein Teil einer Leitplanke hatte sich bei dem Crash durch die Front des Fahrzeugs gebohrt und Kubica die schweren Verletzungen zugefügt.

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