Sebastian Vettel hat sich in einem Interview mit der "Sport Bild" gegen den Vorwurf gewehrt, sich im Supermarkt vorzudrängen.

"Ich stoße doch keine Omis um, die vor mir stehen", sagte der Formel-1-Weltmeister: "Ich schaue vielmehr, ob jemand vor mir hundert Tüten auf das Band legt oder einer daneben nur zwei. Dann stelle ich mich natürlich hinter den. Aber vordrängen, nein. Das gehört sich als Deutscher nicht."

Allerdings musste Vettel eingestehen, dass es durchaus verlockend sei, die Situation ähnlich wie auf der Rennstrecke zu lösen.

"Der Wettbewerbsgedanke ist grundsätzlich in mir drin. Du willst immer gewinnen", sagte der 23-Jährige.

Im kommenden Jahr seien Fernando Alonso und Lewis Hamilton seinen größten Konkurrenten im Kampf um den WM-Titel, aber auch Michael Schumacher traue er einiges zu.

"Er hatte 2010 ein nicht so gutes Jahr, hat nur auf die Mütze bekommen", erklärte Vettel: "Schumachers Erfahrungsschatz ist zu groß, um ihn abzuschreiben."

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