Sebastian Vettel zieht einen schnellen Red Bull dem Mythos Ferrari oder Mercedes vor.

"Bei mir kommt Leistung vor Tradition. Spaß daran, hinterherzufahren, habe ich bestimmt nicht", sagte der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte in einem Interview mit "Autobild motorsport": "Im Mittelpunkt steht immer die Leistungsfähigkeit eines Autos."

Die sieht Vettel momentan bei seinem Red-Bull-Team als perfekt, dazu stimmt dort auch noch die Chemie. "Im Moment fühle ich mich sehr wohl bei Red Bull. Und nicht zu vergessen: Ohne Red Bull wäre ich nicht hier. Red Bull hat mich lange Jahre unterstützt, deshalb ist es für mich kein Problem, loyal zu ihnen zu sein. Mit ihnen will ich etwas erreichen, denn für mich sind sie wie eine Familie", meinte der 23-Jährige.

Großen Respekt hat er dennoch vor den großen Namen der Rennsportgeschichte. "Als Rennfahrer, der seinen Job liebt, weiß ich, dass Ferrari eine Legende ist. Teams wie Ferrari oder Mercedes sind speziell. Ich bin allerdings noch jung und habe noch ein paar Jahre in der Formel 1 vor mir. Deshalb habe ich keine Eile mit dem Wechsel dorthin", meinte er.

Natürlich seien Ferrari und Mercedes Marken mit Tradition. "Da könnte es prickelnd sein, mal ein Teil dieser großen Geschichte zu werden. Das ist in etwa mit deinem Namen zu vergleichen, der als Weltmeister in den WM-Pokal graviert ist. Du bist plötzlich Teil einer großen Geschichte", sagte Vettel: "Klar spürt man, wenn man in Italien ist, dass die Tifosi mit Ferrari mitfiebern. Oder in Deutschland die Fans mit Mercedes."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel