Im zweiten Jahr seines Comebacks will Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wieder ganz vorne mitmischen und setzt dabei große Hoffnungen in seinen neuen Silberpfeil.

"Es scheint, als hätten alle unsere Neuerungen den gewünschten Effekt", sagte Schumacher vor dem Saisonstart am Sonntag in Melbourne in einem Interview mit dem am Donnerstag erscheinenden Magazin "Stern".

Red Bull mit Weltmeister Sebastian Vettel sei zwar immer noch die Referenzgröße, "aber man wird Mercedes auf der Rechnung haben müssen".

Schumachers Zuversicht gründet sich auf den guten Abschluss der Testphase, als Mercedes wie geplant erstmals alle neuen Teile am Auto im Einsatz hatte.

Der siebenmalige Champion hatte damit in Barcelona dann die beste Zeit des Testwinters gefahren.

Doch nicht nur sein Auto erhält allerbeste Pflege, auch seinen eigenen Körper hält der inzwischen 42 Jahre alte "Senior" des Fahrerfeldes in Schwung, durch hartes Training, aber auch durch perfekte medizinische Betreuung.

Bis zu 30 Mal im Jahr lässt Schumacher sein Blut untersuchen. Damit will er frühzeitig Defiziten auf die Spur kommen. "Das ist wie Feintuning am Auto", sagte Schumacher.

Vor einigen Jahren hätte solche Tests schon einmal ergeben, dass ihm Eisen und Magnesium als Spurenelemente gefehlt hätten. Durch ein bestimmtes Mineralwasser habe er aber dann "die Mineralienwerte in meinem Blut stabilisiert".

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