Renault-Pilot Nick Heidfeld hat nach der Regelreform erneut das Überholen in der Formel 1 als zu leicht gegeißelt.

"Wenn man sich die Anzahl der Überholmanöver anschaut, ist es vielleicht sogar das Extremste, was ich seit langem in der Formel 1 gesehen haben. Aber manchmal war es vielleicht etwas zu einfach", sagte der Routinier in einem "RTL"-Interview.

"Wenn man in der Vergangenheit ein Überholmanöver geschafft hat, war es meistens auf der letzten Rille und das war etwas Besonderes. Und jetzt? Wenn einer alte Reifen hat, der andere frische, dann fährt er außen rum, innen rum, eingangs oder ausgangs der Kurve - wo auch immer - einfach vorbei", führte der 33-Jährige weiter aus.

An einen Durchmarsch von Titelverteidiger Sebastian Vettel, der die ersten beiden der bisher drei Rennen gewonnen hatte, glaubt der Mönchengladbacher derweil nicht.

"Nach dem ersten Rennen haben einige gesagt, es wird ein Durchmarsch von Sebastian und Red Bull. Aber wenn man sich die letzten Jahre anschaut, ist ein solcher Durchmarsch wirklich selten", sagte er. Wenn McLaren "die Entwicklungsgeschwindigkeit der Vorjahre hält, werden sie ein Ernst zu nehmender Gegner sein. Und ich hoffe, dass auch ein paar andere Teams und auch wir in der Lage sein werden, ganz, ganz vorne mitzukämpfen."

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