Rekord-Weltmeister Michael Schumacher sieht seinen Rennstall Mercedes in einer anderen Liga als das Weltmeister-Team Red Bull und sich selbst nicht mehr auf dem Zenit seines Leistungsvermögens.

"Wenn man mich fragt, ob ich stark wie im Jahr 2002 bin, antworte ich "wahrscheinlich Nein'", sagte der 42-Jährige in einem Interview mit der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport": "Man kann aber schwer bewerten, wie sehr ich anders bin und wie sehr ich mit der Erfahrung kompensieren kann. Es wäre korrekt zu sagen: Ich habe Erfolg gehabt, weil ich besonders bin und sehr wahrscheinlich bin ich es noch wegen meines Alters."

Schumacher betonte jedoch abermals, nie daran gezweifelt zu haben, dass sein Comeback im Vorjahr die richtige Entscheidung gewesen sei.

Das Entwicklungspotenzial seines Teams sieht er allein schon aufgrund der personellen und finanziellen Voraussetzungen als beschränkt an. "Wir müssen realistisch bleiben. Man muss aber berücksichtigen - und nicht alle tun das - dass wir ein kleines Team sind", sagte er: "Wenn man einfach die Zahl der Personen unseres Teams mit jener Red Bulls vergleicht, sieht man, dass wir in zwei verschiedenen Ligen spielen."

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