Teamkollege Mark Webber hat den internen Kampf gegen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel noch nicht aufgegeben und erneut gegen den deutschen Champion gestichelt.

"Er macht seine Sache sehr gut, aber ich habe keine Angst vor ihm", sagte der Australier dem Fachmagazin "Autosport" und fügte eine Kampfansage hinzu: "Er ist schlagbar. Es muss nur alles passen. Er hat selten mal einen schlechten Tag, aber wie jeder Fahrer hat auch er Schwächen. Und als Teamkollege sehe ich die mehr als andere Fahrer."

Trotz spürbaren Respekts will der 34-Jährige deshalb auch nicht das Hohelied auf den elf Jahre jüngeren Rivalen anstimmen. "Man sagt, dass er verdammt gut ist", sagte Webber: "Aber genau werden wir das erst in zehn Jahren oder so wissen."

Die Leistung des Deutschen beeindruckt aber auch Webber. "Im Vorjahr waren wir gleichauf. Jede einzelne Runde lag innerhalb eines Bienenschwanzes", erklärte er etwas ratlos: "Dieses Jahr scheint er besonders an den Samstagen sehr stark zu sein. Er hat schon eine ganze Menge Erfahrung und sammelt immer noch mehr - leider."

Trotz bereits 38 Punkten Rückstand nach vier Rennen hat Webber auch das aktuelle Titelrennen nicht aufgegeben. "Seb hat einen schönen Puffer auf uns alle, und wenn es so weitergeht, wird es gefährlich", sagte er: `Aber ich bin noch voll dabei."

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