Ferrari-Pilot Fernando Alonso hat den Kampf um den WM-Titel trotz 52 Punkten Rückstand auf Weltmeister Sebastian Vettel noch nicht aufgegeben.

"Jeder Fahrer hat Schwachpunkte, jetzt müssen wir seinen finden und Druck auf ihn ausüben", sagte Alonso in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Es ist wichtig, seinen Lauf so schnell wie möglich zu stoppen."

Vor seinem Heimrennen in Barcelona liegt der zweimalige spanische Formel-1-Weltmeister nach vier WM-Läufen mit 41 Punkten auf Rang fünf der Fahrerwertung deutlich hinter Spitzenreiter Sebastian Vettel (93).

Vettel befinde sich in einer privilegierten Situation, er habe einen komfortablen Vorsprung und das beste Auto im Feld. Die Vergangenheit habe aber gezeigt, dass man solche Rückstände aufholen könne.

"Wir müssen hart an uns arbeiten, wir müssen Rennen gewinnen - und dann können wir noch einmal zurückkommen", meint Alsonso.

Michael Schumacher ist für den Spanier momentan kein ernsthafter WM-Kandidat: "Mercedes durchläuft derzeit ein paar Höhen und Tiefen. Das macht es für Michael nicht einfacher."

Trotzdem habe er noch sehr großen Respekt vor Schumacher. Er sei immer noch einer der Besten.

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