Adrian Sutil sieht dem kommenden Grand Prix von Kanada (10. - 12.6.) mit gemischten Gefühlen entgegen.

"Es ist eine der schönen Strecken im Kalender. Ich genieße das gesamte Wochenende dort", sagte Sutil zu "Motorsport-Total" zwar.

Doch kritisch sieht der Force-India-Pilot die zwei eingerichteten DRS-Zonen auf dem 4,361 Kilometer langen Kurs von Montreal.

"Normalerweise war es nicht zu schwer, in Kanada zu überholen. Mit DRS könnte es noch einfacher werden", sagte Sutil und ergänzte:

"Ich denke, wir fahren 325 bis 330 km/h auf der Geraden und wenn man DRS aktiviert, wird man viel dazu gewinnen, weil der Luftwiderstand sonst viel gebremst hat."

Neben der DRS-Zone in der letzten Schikane, wird es in diesem Jahr auch auf der Start/Ziel-Geraden eine zweite DRS-Zone geben.

Der Deutsch-Uruguayer fürchtet eine ähnliche Situation wie beim Türkei-Rennen Anfang Mai. Dort hätten die Fahrer nicht richtig für eine Position gekämpft.

"Man ließ den Gegner einfach vorbeiziehen und wusste, dass man ihn in den nächsten Runden wieder überholen konnte. Das ist kein richtiger Kampf. Hoffentlich haben wir im Rennen mehr zu tun."

Sutil hat dennoch große Hoffnungen, ein ähnlich starkes Rennen wie zuletzt in Monaco zu fahren, bei dem er lange auf Platz vier gelegen war und die Ziellinie als Siebter überquert hatte.

"Kanada ist einer der Kurse, auf denen man sich mit einem starken Rennen und einer guten Strategie an der Spitze wiederfinden kann", betonte Sutil:

"Unser Vorteil ist, dass wir auf der Geraden ein sehr schnelles Auto haben."

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