Michael Schumacher rechnet angesichts des bevorstehenden Teilverbot des angeblasenen Diffusors mit größerer Konkurrenz für den aktuellen Formel-1-Champion Sebastian Vettel.

"Für die österreichische Variante war das sicher ein großer Schlag", sagte der Rekordweltmeister mit Blick auf Vettels österreischischen Rennstall Red Bull schmunzelnd, ergänzte jedoch: "Aber es wird die meisten treffen."

Vettel selbst rechnet schon in Valencia, wo zunächst nur ein Wechsel des Motormappings vom Qualifying zum Rennen verboten ist, mit einem knappen Ergebnis.

"Man kann nicht davon ausgehen, dass das nur ein schöner Sonntagsausflug wird", sagte der 23-Jährige.

Schon in den letzten drei Rennen hatten die Konkurrenten dem eigentlich dominierenden WM-Spitzenreiter dicht im Nacken gesessen, nach zwei Siegen verlor Vettel in Montreal schließlich durch einen Fehler in der letzten Runde gegen Jenson Button.

"Eigentlich habe ich nichts gegen enge Rennen", erklärte Vettel: "Man wünscht sich nicht unbedingt, rundenlang alleine zu fahren. Hauptsache, das Ergebnis stimmt."

Die ab dem übernächsten Rennen eingeschränkte Technik, bei der die Motoren auch beim Gaswegnehmen mit einem automatischen Zwischengas Auspuffgase produzieren, wird von neun der zwölf Teams angewendet, ist bei Red Bull aber offensichtlich am effektivsten.

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