Hat Michael Schumacher eine Klausel in seinem Vertrag, die ihm einen Ausstieg zum Saisonende ermöglichen würde?

Ausgerechnet Mercedes-Teamchef Ross Brawn hat am Rande des Europa-GP in Valencia Spekulationen befeuert. Auf die Frage des ehemaligen Teamchefs und heutigen "BBC"-Experten, "welche Seite eine Option" besitze, antwortete Brawn laut der Nachrichtenagentur "dpa": "Michaels".

Nachfrage: Schumacher habe es also in der Hand, ob er beim deutschen Rennstall bleibe? Brawn: "Ja."

Schumachers Managerin Sabine Kehm wies Spekulationen über einen vorzeitigen Rückzug des siebenmaligen Weltmeisters laut "dpa" umgehend zurück: "Die Interpretation, die jetzt aufgebracht wird, ist falsch."

Weiterhin stellte Kehm klar: "Michaels Vertrag für 2012 ist gesichert, er hat einen Dreijahresvertrag." Darauf bezog sich offenbar auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, der in Valencia zur Diskussion den Satz beisteuerte: "Michael hat selbst erklärt, dass er einen Dreijahresvertrag mit Mercedes-GP hat, und das bestätige ich gerne."

Schumacher hatte in Spanien ein schwarzes Wochenende erlebt. Bei einer Kollision mit Lotus-Renault-Fahrer Witali Petrow hatte sich den Frontflügel beschädigt und einen zusätzlichen Stopp einlegen müssen, der ihn weit zurückwarf. Das Ziel erreichte er als 17.

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