Timo Glock hofft für seinen Virgin-Rennstall auf einen Sprung nach vorn durch die Kooperation mit dem Top-Team McLaren.

"Zu McLaren muss man nicht viel sagen, das ist ein sehr erfahrenes Team. Ich hoffe, dass wir mit ihnen den erhofften Sprung Richtung Mittelfeld machen. Das ist unser Ziel für nächstes Jahr. Der Hauptfokus liegt auf 2012", sagte Glock im Vorfeld des britischen Grand Prix in Silverstone.

Kurzfristige Steigerungsmöglichkeiten sieht Glock allerdings nicht.

"Wir planen etwas für Singapur", meinte der Hesse aus Wersau und erklärte, dass man sich an die neuen Möglichkeiten des Teams erst gewöhnen muss. Um beispielsweise den McLaren-Windkanal nutzen zu können, muss Virgin erst einmal ein maximal 60 Prozent großes Modell bauen.

Bis zur Trennung von Technikdirektor Nick Wirth vor einigen Wochen hatte Virgin komplett auf die Nutzung eines Windkanals verzichtet und versucht, allein am Computer ein Formel-1-Auto zu entwickeln, ohne wirklichen Erfolg. Jetzt wurde eine technische Kooperation mit McLaren vereinbart.

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