Nick Heidfeld muss sich von Seiten seines Rennstalls Renault harter Kritik stellen.

"Er ist ganz sicher eine Enttäuschung, weil er im Team keine Führungsrolle übernommen hat und die Geschicke der Crew nicht leitet", sagte Teamchef Eric Bouiller dem französischen Portal "sports.fr".

Für seinen Konkurrenten im Team hatte Bouiller Lob übrig: "Wir verlassen uns in Sachen Leistung auf Witali Petrow. Nick kümmert sich um die technische Entwicklung."

Zwar hat "Quick Nick" in der WM-Gesamtwertung mit 34 Zählern zwei Punkte mehr als der 26-jährige Russe, in der Qualifikation verlor er allerdings sieben der zehn Duelle.

Einen Denkzettel erhält Heidfeld nun beim Grand Prix von Ungarn, wo Bruno Senna beim ersten freien Training auf dem Hungaroring seinen Platz im Renault einnimmt.

Heidfeld war vor der Saison nach der schweren Verletzung von Renault-Pilot Robert Kubica als Ersatz verpflichtet worden.

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