Robert Kubica kehrt wahrscheinlich Ende September zum ersten Mal seit seinem Unfall bei der Rallye Ronde di Andorra im Februar wieder hinter das Lenkrad zurück. Der Pole plant einen Test im Formel-1-Simulator des Renault-Teams.

Nach Informationen von "Autosport" soll allerdings zunächst eine weitere Operation am rechten Ellbogen durchgeführt werden, die die Bewegungsfreiheit weiter herstellen soll.

Auch die Ärzte sind optimistisch: "Wenn ich mir die Fortschritte ansehe, die Robert in sechs Monaten gemacht hat, bin ich zuversichtlich, dass er bald in einen Simulator steigen könnte", sagte Kubicas behandelnder Arzt Dr. Riccardo Ceccarelli. Womöglich werde der Ellbogen zunächst geschient, was aber als reine Vorsichtsmaßnahme zu werten sei. Einem Simulator-Test stünde dadurch jedenfalls nichts im Wege, macht Ceccarelli dem 26-Jährigen Mut.

Tiefer stapelt Gerard Lopez, Chef der Genii-Investmentgruppe, die das Renault-Team besitzt, hinsichtlich einer Rückkehr in den Formel-1-Zirkus: "Wenn es einer schaffen kann, dann er. Doch leider ist es nicht Roberts erster großer Unfall", sagte Lopez gegenüber "espnf1.com" und führte aus: "Hoffentlich werden wir ihn wieder in einem Formel-1-Auto sehen, auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass dies noch in dieser Saison passieren wird", meinte Lopez.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel