Nach der Ausbootung von Formel-1-Pilot Nick Heidfeld bei seinem bisherigen Rennstall Renault hofft Heidfeld-Manager Andre Theuerzeit auf eine schnelle Lösung im Rechtsstreit. "Wir alle hoffen, dass Nick in Singapur wieder im Cockpit sitzt", sagte Theuerzeit in Hinblick auf das übernächste WM-Rennen (25. September).

Heidfeld ist gegen seinen Arbeitgeber vor den Londoner High Court gezogen, nachdem Renault sein Cockpit dem bisherigen Testfahrer Bruno Senna gegeben hatte. In einer einstweiligen Entscheidung wurde festgesetzt, dass Senna seinen Platz bis zu einer endgültigen Entscheidung in der Hauptverhandlung einnehmen darf, die nach dem Grand Prix in Monza (11. September) stattfindet.

Am Mittwoch wurde der Brasilianer zunächst nur für das Rennen am Sonntag in Spa (14.00 Uhr) bestätigt. Am Donnerstag erklärte Senna selbst, dass er für die nächsten beiden Rennen gesetzt sei.

Heidfeld selbst wollte sich zu dem schwebenden Verfahren nicht äußern, bedauert aber, dass es überhaupt so weit kommen musste.

"Ich war von der Absicht des Teams zum Fahrerwechsel überrascht und bedaure, dass sich die Dinge in diese Richtung entwickelt haben. Aus meiner Sicht ist mein Vertrag eindeutig", sagte der 34-Jährige.

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