Gerhard Berger traut Weltmeister Sebastian Vettel und dessen Red-Bull-Team noch weitere dominante Jahre in der Königsklasse zu.

"Sebastian ist eine Granate. Er hat schon sehr viel gelernt, ist intelligent und wird weiter lernen", sagte der frühere Formel-1-Pilot, unter dessen Regie Vettel 2008 bei Toro Rosso seinen ersten Sieg gefeiert hatte, dem Fachmagazin "Speedweek".

Vettel werden nach seinem zweiten WM-Titel in Folge an Erfahrung zulegen, fahrerisch gäbe es kaum noch Optimierungsbedarf.

"Schneller fahren und weniger Fehler machen geht ja fast nicht mehr", sagte der Österreicher Berger über seinen früheren Schützling: "Deshalb wird er sich vor allem als Person und Charakter weiterentwickeln und seine Leistung noch über viele Jahre aufrechterhalten."

Vettels Ausnahmestellung in diesem Jahr, die vor dem Saisonfinale in Sao Paulo (Sonntag, 17.00 Uhr MEZ/RTL und Sky) durch elf Siege und 14 Pole Positionen in den bisherigen 18 Rennen eindrucksvoll unterstrichen wird, sei auch die Grundlage für den Erfolg von Red Bull.

Die "Bullen" haben neben Vettels Fahrertitel auch den Titel bei den Konstrukteuren schon vorzeitig erfolgreich verteidigt.

Zwei Drittel der erreichten Punkte dafür habe Vettel beigesteuert, meinte Berger: "Es gab einige Rennen, in denen Sebastian den Unterschied machte und in denen Mark Webber Fünfter wurde. Das war dann eher Vettels Dominanz als die seines Teams."

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