Rekordweltmeister Michael Schumacher hat vor dem Saisonfinale in Sao Paulo schöne Erinnerungen an die Rennstrecke und auch an Brasiliens Idol Ayrton Senna.

"Ihn werde ich immer in Erinnerung haben, das geht für mich schon zurück bis in die Go-Kart-Zeiten. Schon da war ich ein Fan von ihm, denn er war außergewöhnlich.

Später gegen ihn zu fahren, war ein Privileg für mich", sagte Schumacher am Donnerstag in Sao Paulo.

Der dreimalige Weltmeister Senna war am 1. Mai 1994 in Imola tödlich verunglückt, Schumacher fuhr damals direkt hinter dem Brasilianer.

Am Ende der Saison holte der Kerpener den ersten seiner sieben WM-Titel. "Niemand wird vergessen, was Ayrton geleistet hat. Das ist immer noch frisch", sagte Schumacher im Vorfeld des Großen Preises von Brasilien (Sonntag, 17 Uhr).

Auf der Berg- und Talbahn am Rande der Millionenstadt Sao Paulo hat Schumacher viermal gewonnen, zum ersten Mal in Sennas Todesjahr 1994, danach noch 1995, 2000 und 2002.

Im Kopf hat er aber auch noch den Grand Prix 2006, sein letztes Rennen vor dem damaligen Schritt in den Ruhestand, als ihn ein früher Reifenschaden weit zurückwarf.

Nach einer Aufholjagd wurde er aber letztlich noch Vierter. "Das war ein ganz spezielles Rennen, reif dafür, sich daran zu erinnern", sagte er.

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