Adrian Sutil bleibt trotz des langen Wartens auf eine Entscheidung über seine Formel-1-Zukunft gelassen.

"Ich muss damit leben. Irgendwann läuft jeder Vertrag aus. Ich bin ganz entspannt, weil ich mein Bestes getan habe", sagte Sutil am Donnerstag im Vorfeld des Saisonfinales in Sao Paulo (Sonntag, 17.00 Uhr MEZ):

"Emotionen muss man in diesem Sport ausschalten. Man darf nicht stolz sein und muss seinen Job machen, fertig."

Sutil wartet seit Wochen auf die Entscheidung von Force-India-Chef Vijay Mallya, mit welchen beiden Fahrern der Rennstall in die Saison 2012 gehen wird, neben ihm sind noch sein aktueller Stamm-Kollege Paul di Resta (Großbritannien) und Ersatzfahrer Nico Hülkenberg im Rennen.

Denkbar ist auch, dass Sutil zu Williams wechselt, wo man aber auch noch mit einem Formel-1-Comeback von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen kokettiert.

Dass die Entscheidung bei Force India schon gegen ihn gefallen sei, glaubt Sutil nicht. Dass er beim Team bleibe, dürfe "man nicht ausschließen, es sind drei Fahrer, die in Frage kommen", sagte Sutil: "Ich denke, hier wissen sie, was sie an mir haben."

Sutil kann am Sonntag mit einem Platz in den Punkterängen eine WM-Saison erstmals in seiner Karriere in den Top 10 abschließen und sogar noch auf Platz neun vorrücken, wenn er vier Punkte mehr holt als Renault-Pilot Witali Petrow.

"Top 10, das wäre schön, damit wäre ich sehr zufrieden", sagte Sutil, der sich vor allem über die Steigerung in der zweiten Saisonhälfte freut: "Es fühlt sich besser an, wenn man am Ende besser unterwegs ist. Dann geht man mit einem besseren Gefühl in den Winter."

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