Sebastian Vettels Saison 2011 verdient einen ganz besonderen Platz in den Geschichtsbüchern der Formel 1.

Mit schier unglaublicher Leichtigkeit eilte der Red-Bull-Pilot gleich vom ersten Rennen an von Erfolg zu Erfolg und holte sich weitere Rekorde. Vor allem die 15. Pole Position des Jahres, mit der er am Samstag in Sao Paulo den 19 Jahre alten Rekord des Briten Nigel Mansell auslöschte (14 Poles 1992), bescherte dem 24-Jährigen "pure Freude" und machte ihn "unendlich stolz".

Zuvor hatte er sich mit seinem vorzeitigen zweiten WM-Triumph bereits zum jüngsten Titelverteidiger und zweimaligen Champion der Königsklasse gekrönt.

Dass er in seiner Traumsaison aufgrund des erst seit 2010 gültigen neuen Punktesystems auch die bislang meisten WM-Punkte sammelte, ist logisch.

Die 256 Zähler, die ihm im Vorjahr den Titel beschert hatten, hatte er in dieser Saison bereits in Spa nach dem 12. von 19 Rennen übertroffen. Bereits in Vettels Besitz waren vorher die Bestmarken für den jüngsten Fahrer in den Punkten, den jüngsten Fahrer auf der Pole Position, den jüngsten Sieger und den jüngsten Weltmeister.

Aber auch für den Heppenheimer gibt es bei der Jagd nach weiteren Rekorden noch Luft nach oben. In der Rangliste der Fahrer mit dem schnellsten WM-Titel landete er in diesem Jahr "nur" auf Rang acht, die Chance auf den Rekord von 13 Saisonsiegen von Michael Schumacher verdarb ihm der erste Ausfall des Jahres beim vorletzten Rennen in Abu Dhabi.

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