Mit einem halben Tag Verspätung hat Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg am Freitag sein Debüt als Stammpilot bei Force India gefeiert.

Der bisherige Testpilot, der Landsmann Adrian Sutil aus dem Cockpit verdrängt hatte, rollte beim letzten Testtag in Jerez um 9.04 Uhr zu seiner ersten Fahrt mit dem neuen Boliden auf die Strecke.

Eigentlich war Hülkenbergs Einsatz schon für Donnerstagnachmittag vorgesehen. Sein Nachfolger als Testpilot, der Franzose Jules Bianchi, hatte bei einem Abflug aber das Auto beschädigt, ein für die Reparatur nötiges Kleinteil war nicht vorrätig und musste extra eingeflogen werden.

"Hulk" hatte daraufhin die Strecke frühzeitig verlassen und sich mit Tennis spielen abgelenkt.

Neben Hülkenberg gingen zum Abschluss der Testwoche in Andalusien unter anderem auch wieder Weltmeister Sebastian Vettel für Red Bull, Lokalmatador Fernando Alonso für Ferrari und Lewis Hamilton für McLaren auf die Strecke.

Allerdings war es am Morgen noch kälter als am Tag zuvor, die Temperaturen lagen bei einem Grad unter Null. Der Frost hatte sogar eine Radaranlage eingefroren, sodass auf den Zeitenmonitoren vom zweiten Streckensektor zunächst keine Höchstgeschwindigkeiten angezeigt wurden.

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