Nach seinem Formel-1-Aus hat der italienische Rennfahrer Jarno Trulli die mangelnde Unterstützung für die heimischen Piloten kritisiert.

"In Italien existiert kein System, das Fahrern hilft, ein hohes Niveau zu erreichen. Das endet dann in Situationen wie dieser. Es gibt Talente, aber ohne Hilfe von außen gibt es keine Hoffnung für sie", sagte der Routinier dem Internetportal "speedweek".

Der Italiener befürchtet, dass sich die Situation in Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage noch verschärfen wird: "Ich würde mir mehr Unterstützung von allen Seiten wünschen, aber in so einer Krisenzeit, die dieses Land derzeit durchlebt, weiß ich nicht, wie ein junger Fahrer Hilfe finden soll, um von einem Team in Betracht gezogen zu werden."

Nach der Entscheidung des Formel-1-Teams Caterham, Trulli wenige Wochen vor Saisonbeginn durch den Russen Witali Petrow zu ersetzen, ist erstmals seit 1970 kein italienischer Fahrer in der Motorsport-Königsklasse dabei.

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