Formel-1-Pilot Timo Glock gibt sich trotz des verpatzten Crashtests seines Marussia-Teams und des daraus resultierenden Verzichts auf die letztmöglichen Testfahrten mit dem neuen Auto kämpferisch.

"Natürlich ist es schade, dass wir in Barcelona nicht testen können. Aber das Auto ist komplett neu, unser Team im Vergleich zu anderen besonders effizient aufgestellt. Und Sicherheit steht nun mal über allen anderen Aspekten", sagte Glock und fügte hinzu: "Wir werden noch testen und in Melbourne mit unserem neuen Auto an den Start gehen."

Marussia, das in den letzten beiden Jahren noch unter dem Namen Virgin unterwegs war, hatte am Montagabend seine Teilnahme an den am Donnerstag beginnenden letzten offiziellen Testfahrten vor dem Saisonstart am 18. März in Melbourne abgesagt, weil der neue MR01 den letzten von 18 Crashtests des Automobil-Weltverbandes FIA nicht bestanden hatte.

Man werde sich stattdessen darauf konzentrieren, den Crashtest bis Ende der Woche zu bestehen, hieß es in einer Pressemitteilung.

Da das Team auf die ersten Testfahrten in Jerez verzichtet und bei der zweiten Testrunde in Barcelona noch den alten Boliden eingesetzt hatte, müssen Glock (Wersau) und sein neuer Teamkollege Charles Pic (Frankreich) in Melbourne voraussichtlich fast ohne Testerfahrung mit dem neuen Auto an den Start gehen - wenn der Crashtest im zweiten Anlauf erfolgreich absolviert wird.

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